03.08.2013

Ab durch den Dschungel

Samstag ging's das erste mal so richtig in den Regenwald, genauer gesagt in den Lamington National Park. Die Fahrt dorthin war schon das erste Abenteuer, denn wir mussten uns ca. eine dreiviertel Stunde mit dem Auto entlang des Bergrandes schlängeln, auf einer Piste, gerade breit genug für zwei Autos und daneben direkt der Abgrund Überrascht. Aber die rumpelige Fahrt nach oben hat sich gelohnt: auf uns wartete eine vierstündige Tour durch den Dschungel. Die Natur war einfach nur bezaubernd, alles dicht bewachsen, riesige Bäume mit Lianen und dazu die Stille des Waldes. Der Weg führte uns zu einem Wasserfall und später zu einer Plattform, von der aus man die Weiten des Nationalparks sehen konnte. Zwischendurch haben wir zwei kleine Wallabies gesehen, doch von Spinnen und Schlangen war weit und breit nichts zu entdecken.
Natürlich ließen es sich die Männer nicht nehmen mal Tarzan zu spielen und an den Lianen hochzuklettern. Dann kam Ronni der glorreiche Einfall, dass wir doch einfach die Route verlassen könnten und den Rest des Weges auf eigene Faust quer durch den Dschungel erkunden - wir hatten ja schließlich noch zwei Stunden bis Sonnenuntergang Zwinkernd. Am Anfang teilten Euphorie und Skepsis die Stimmung, doch nach einer 20-minütigen Klettertour durch das Gestrüpp fanden alle, dass das eine klasse Idee war, denn wir gelangten direkt zum Top Tree Walk - eine Hängebrücke im Wald, 30m über dem Boden. Zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit Papageien zu füttern - netterweise hatte uns eine Asiatin ein bisschen Futter überlassen. Zum krönenden Abschluss konnten wir den Sonnenuntergang vom Berg aus genießen.

















02.08.2013

Lone Pine Koala Sanctuary

Freitag ging‘s mit unserer Mitbewohnerin Heather in das Lone Pine Koala Sanctuary – eine Art Zoo mit einheimischen Tieren. War super nett gemacht, mit Tieren zum Anfassen und lustigen Shows. Wir waren live dabei, als ein Schaf geschoren wurde und verschiedene Greifvögel über unsere Köpfe hinweg geflogen sind. Highlights des Tages waren: einen Koala selbst auf dem Arm halten dürfen UND die Lorifütterung am Ende des Tages. Wir haben uns eine Futterschale genommen und dann sind alle Loris wie wild angeflogen gekommen :)
































31.07.2013

Planschmiede

Die letzten Tage haben wir damit verbracht unsere Reise ein bisschen in Form zu bringen. Und nun steht fest: Ende September geht's für 18 Tage nach Neuseeland - von Auckland nach Christchurch mit dem Campervan. Und auch den Rückflug haben wir schon gebucht - über Bali versteht sich ;)

27.07.2013

Homeparty, Botanischer Garten, Mt Coot-tha und knuffige Possums

Die ersten Vorlesungen und Seminare sind nun rum und im Großen und Ganzen macht es recht viel Spaß an der neuen Uni. Leider haben wir fast nur am Abend Uni und dann gleich 3 Stunden mit nur einer 10minütigen Pause.Unentschlossen Das schönste ist dann immer, dass wir auf dem Heimweg öfter Possums sehen können, die in der Uni nach Essbarem suchen und einen mit ihren großen Augen auf den Büschen am Gehweg beobachten (die sind echt knuffigLächelnd).
Die Highlights der Woche waren – bis auf die Possums – eine spontane Homeparty mit unseren Housemates: Ben, Cath, Heather und Coconut. Wir hatten leckeres Abendessen, tolle Gespräche, gute Musik und natürlich viel guten Wein – das perfekte Rezept für eine gelungene Feier. Der Hang Over am nächsten Tag hielt sich zum Glück noch in Grenzen Zwinkernd.



Samstag sind wir dann mit ein paar Freunden aus der Uni in den botanischen Garten gefahren und haben die Innenstadt unsicher gemacht. Der botanische Garten und seine Tier- und Pflanzenwelt sind traumhaft schön und sogar umsonst, außerdem scheint Samstag Hochzeitstag zu sein…zumindest haben wir 6 Hochzeiten mitverfolgen können. Auf dem Weg dorthin haben wir das erste gefährliche Tier gesehen - eine ECHSE!!
       





In der Stadt gab es dann was auf die Ohren – wir haben uns Hillbilly Countrymusik von einer Live-Band angehört. Von dort aus sind wir mit dem Bus auf den höchsten Berg in Brisbane gefahren – Mount Coot-Tha – um den Sonnuntergang über der Stadt zu genießen (287 m hoch und 17:17 Uhr Ortszeit! – da ist in Deutschland grad einmal 9:17). Da kein Bus mehr runter gefahren ist, haben wir uns eine nette Mitfahrgelegenheit bei ein paar Franzosen organisiert…so kann man auch Leute kennenlernen. Und unser erstes Känguru konnten wir auch schon sehen Zwinkernd