22.03.2014

Aufstieg auf die Granitgiganten

Unsere Reise durch das australische Hinterland führte uns in den Bald Rock NP und den Girraween NP. Die ganze Region ist bekannt für riesige Granitgiganten, die wie der Uluru steil aus der Erde ragen. Der eine Granitfelsen im Bald Rock NP war ca. 200m hoch und der Aufstieg war als laufe man 90° an einer Hauswand hoch. Am Rastplatz haben wir dann noch ein lustiges Kuh-Pferd gesehen...was sich Milka alles einfallen lässt um australische Kunden zu locken :-)






Der Aufstieg auf den zweiten Granitfelsen war noch einmal schwerer, da dieser noch etwas steiler gewesen ist. Auf dem Rückweg sind wir an einem natürlichen Granitbogen entlangspaziert. Nach der ganzen Natur ging es dann wieder ins 'good old' Brisbane, wo wir bei Cath und Co. einen schönen Abend hatten.






21.03.2014

Urwald des Schrekens

Es war wieder einmal einer dieser Tage; du willst die wunderschöne Australische Natur genießen und dann das: Tiere die nur eines von dir Wollen - DEIN BLUT! 
Alles fing damit an, dass wir in den Dorrigo Nationalpark gefahren sind. Es war ziemlich neblig und hat die ganze Zeit geregnet, die Luftfeuchtigkeit lag bei etwa 332,67 Prozent. Wir spielten ausgelassen an den Urwald-Lianen und haben uns gefühlt wie im Djungelbuch - Tarzan und Jane tollen im Regenwald herum und haben den besten Tag ihres Lebens...bis Lisa auf einmal ein komisches Jucken am linken Bein verspürte - bei den vielen Moskitos eigentlich nichts ungewohntes. Doch als wir den Grund des plagenden Juckreizes näher inspizierten, stockte uns der Atem (und Lisa das Herz :-): EIN BLUTEGEL!!!! Ronni durfte das Untier mit chirurgischer Präzision erst einmal von Lisas Bein entfernen und den restlichen Körper nach den Blutsaugern absuchen. Okay, haben wir gedacht, so viele Blutegel wird es hier schon nicht geben - aber beim weiterlaufen haben wir gemerkt, dass diese Viecher am Boden auf eine Mitfahrgelegenheit warten und dann schwups di wups auf deinem Bein sind und nach Blut lechzen. Der Weg zu den zwei Wasserfällen wurde dann im Sprint zurückgelegt :-) Aber es hat sich definitiv gelohnt! Der Crystal Shower Fall war einzigartig, da man komplett hinter den Wasserfall laufen konnte. 






Nach einem abenteuerreichen Tag im Regenwald, ging es dann auch wieder weiter nach Coffs Harbour. Dort sind wir zur Muttonbird Insel gelaufen, konnten ein paar Muttonbirds fotografieren und das schöne Panaroma genießen. Von der Insel hatten wir einen schönen Ausblick auf Coffs Harbour. Die große Banane haben wir natürlich auch gesehen.







20.03.2014

Port Stephens - klingt vielversprechend. Is es auch ☀

Unsere Reise führte uns weiter nach Port Stephens, einem langen Küstenzipfel über Newcastle. Die Natur hier ist einfach wunderschön: besonders beeindruckend sind die langen, einsamen Strände. Bei dem schönen Anblick konnten wir es uns nicht entgehen lassen, in das glasklare Wasser baden zu gehen - eine Delfinmama und ihr Baby hatten anscheinend die selbe Idee :-)
Gerade als wir noch im Wasser waren, fing es heftig zu regnen an - ein Geschenk für Lisa, die ihre natürliche Duschgelegenheit voll auskostete. Zum Mittag gab es dann Fish n' Chips bei der berühmten Fishermans Wharf Seafood - ein Traum *Schmatz**Rülps*.






Nachmittags sind wir dann weiter nach Nambucca Heads über Port Macquarie gefahren. Was ist besonders an Nambucca Heads? Keine Ahnung, aber die haben eine menge bemalter Steine am Strand und ein Outdoor-Fitnessstudio für Ronni :-)







19.03.2014

Wo der Wein in die Flasche kommt

Wir haben uns auf in das Hunter Valley gemacht - Australiens bedeutendste Weinregion mit jährlich 2,5 Mio. Besuchern. 2 davon waren wir und wir wollten mal schauen, was die so zu bieten haben. Schon am Vorabend sind wir hingefahren und haben an irgendeiner Wiese geschlafen, wie sich später rausstellte, war das eine Pferdekoppel. Am Abend kam uns eine Stute mit ihrem Fohlen am Auto besuchen. Am nächsten Tag war allerdings keine Spur mehr von den Pferden, dafür saßen überall Kängurus auf der Weide... wer weiß, was da nachts passiert ist... :P

Das erste Weingut haben wir direkt nach dem Frühstück besucht. Pepper Tree Wines hieß es. Eigentlich hatten wir das nur zufällig ausgewählt und wie sich dann herausstellte, war das die älteste Winery der Region. Der Sommelier hatte sichtlich Spaß daran uns einen Wein nach dem anderen zum probieren anzubieten und dabei hat er uns alles mögliche zum Anbau, den verschiedenen Sorten und zu welchen Gerichten man welchen Wein serviert, erzählt. War ziemlich informativ und dazu noch lecker ;) Nachdem wir dann auch noch bei zwei anderen Weinkellern reingeschneit waren, haben wir uns erstmal einen ordentlichen Mittagsschlaf gegönnt, damit wir wieder fit für die Weiterfahrt wurden.